Vorwort des Verfassers
Bisher sind über die Anfänge und die spätere Entwicklung der
Radartechnik in der Schweiz kaum technikgeschichtliche Veröffentlichungen erschienen.
Bei den wenigen Publikationen die bisher erfolgten, lag der Schwerpunkt meist
bei der Würdigung von Verdiensten einzelner Beteiligter sowie der Schilderung
von persönlichen Reminiszenzen. Mit den hier vorliegenden
technikgeschichtlichen Beiträgen wird versucht, dem technisch interessierten
Leser einen Einblick in die ersten Anfänge und einige später in der
Nachkriegszeit in der Schweiz im Einsatz gewesenen Radarsysteme zu vermitteln.
Die Beiträge sind in erster Linie allen denen gewidmet, die während der
vergangenen Jahrzehnte mit diesem speziellen Gebiet der Nachrichtentechnik in
Berührung kamen. Darüber hinaus hofft der Verfasser, mit einer sachlichen und
datenmässig unterlegten Darstellung einen Beitrag geben zu können, der auch
einen weiteren Leserkreis interessieren wird.
Um die tatsächlichen Ursprünge die zu den ersten Anfängen führten
aufzuzeigen, war es notwendig auch auf einige deutsche und amerikanische
Entwicklungen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges einzugehen. Zur
Erleichterung des Verständnisses für den Nichtspezialisten sind weniger
bekannte Begriffe und Verfahren ausführlicher beschrieben und mit Hilfe von
Illustrationen erläutert. Auf Grund bereits früher erfolgter Veröffentlichungen
von Beiträgen in verschiedenen Fachzeitschriften und im Hinblick auf die
vorgesehene Ausdehnung auf Radarentwicklungen schweizerischer Industriefirmen,
wurde die Form der einzelnen Beiträge gewählt.
Schwerzenbach im Frühling
2003